Genau heute vor zwei Jahren Endete die Ausstellung im Ori

Schön war’s! Von den Projektbeteiligten hat vor allem Tine Fetz ausgestellt, aber auch Julia und Mathis durften was „hängen“.

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Comic-Projekt Seminar

Auf diesem Seminar wollen wir uns über den Verlauf des Projekts austauschen und über die letzte Phase des Projekts verständigen. Was lief gut? Wo lagen de Schwierigkeiten? Was können wir jetzt am Ende noch realisieren und welche Pläne müssen wir aufschieben oder aufgeben? Was hat nicht geklappt und warum? Was haben wir gelernt und wie wollen wir unsere neu gewonnenen Kompetenzen in Zukunft nutzen?

In einem zweiten Teil wollen wir nochmal einen Schritt zurücktreten und über unsere (gemeinsame oder jeweilige) politische Praxis nachdenken. Welche Annahmen stehen hinter unserem Verständnis von gesellschaftlicher Veränderung und politischem Kampf? Warum glauben wir mit unserem ganz konkreten Ansatz des Comic als politische Kunst sinnvoll zur Emanzipation beitragen zu können?

Je nach Gruppengröße und Interessenlage werden wir uns auch aufteilen, sodass auch eine Vorbereitungsgruppe Heiligenstadt und oder eine Zeichencombo zusammenkommt.

Das Seminar selbst findet am 22. und 23. September statt. Die Vor- und Nachbereitungsgruppe ist aber vom 20. bis 26. im Seminarhaus Quecke bei Berlin. Alle sind herzlich eingeladen da auch schon dazuzustoßen. Hier ist genug Platz!

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„Gib mir komplexe Antworten – bitte“ Ausschnitt aus einer Graphic Novel des Comiczeichners Gipi… „Einem der ganz großen.“ würg

Oh süßes kontemplatives Landleben…

Und mal wieder hat es einen Zeichner vom letzten Heft in die Ferne verschlagen. Aber zu freudigem Anlass: Jens Jochen Isensee, alias Jooki, ist nun stolzer Inhaber des Heiligenroder Bildhauer-Stipendiums. Für Volume N°2 nimmt er aber wohl nochmal Stift und Papier zur Hand.

Ulli Lust

Comic-Workshop bei Naturfreundejugend-Event?

Hättet Ihr vielleicht  lust mit Arne, dem Stadtschreiber einen comic-workshop zum thema europäisches afrikabild für Jugendlichezu machen? Die Anfrage geht an uns, weil das „Kommando Elektrolyrik“ keine keine lust/zeit hat. Wenn Ihr auch interesse hättet, würd Arne das datum und die konditionen erfragen.
könnten das vom konzept her ja ähnlich gestalten wie die antira-geschichte im Eichslfeld. Arne hält die naturfreunde-jugendlichen für „immer ganz aufgeweckt, politisch interessiert und oft auch international“. Hihi. Recht hat er!
nfj illu

Comic Corner Berlin: Comiczeichnen und präsentieren mit oder ohne technische Hilfsmittel?

so oder so arbeiten
Man KANN natürlich so old school weitermacen wie diese fleißige Arbeiterin in Guy Delisles Comic Pjönjang…

Zu diesem Thema veranstalten wir am Mi., den 12.08.2015 um 19:30 Uhr einen Info- und Diskussionsabend.

Wir wollen uns gegenseitig über unsere Erfahrungen mit DrawingTablets, Nachbearbeitungaprogrammen austuaschen und voneinander lernen. Außerdem wollen wir über die Vor- und Nachteile der Präsentation unsere Workshop und Projektergebnisse im Internet sprechen.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

# wann? 12.08.2015, 19:30

# wo? Infoladen Weisestraße 52, Neukölln – Berlin

# Referentin: Barbara Sziráki

# Eintritt: frei

Kein fußbreit den Faschisten

Schloch
Rattelschneck: Einer der ganz großen!

Das Eichsfeld ist tief schwarz. Auf diesem Boden blüht und gedeit auch Xenophobie und Rechte Gewalt.  Die Region im Dreiländereck zwischen Tühringen, Hessen, und Niedersachsen macht immer wieder durch Schlagzeilen wie diese von sich reden:

RechtsRock im Eichsfeld: „…diese Homos aus der deutschen Politik jagen…“

„>Ordnungshüter im falschen Film< – Polizei geht brutal gegen Antifaschisten vor“

„Das Eichsfeld – Hochburg der Kameradschaften“

Es gibt also viele Gute Gründe als JuBi-Projekt gerade hier aktiv zu werden. Unsern Workshop werden wir voraussichtlich in der alten Mühle Heiligenstadt durchführen. Nur durch den Rückkauf der Kommune konnte 2010/11 verhindert werden, dass dort ein Jugendzentrum der NPD entsteht. (siehe http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Heiligenstadt-will-Herrnmuehle-kaufen-303798321)

„Empowerment“ statt „akzeptierende Jugendarbeit“

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Empowerment hat viele Gesichter…

Mit unserem Workshop in Heiligenstadt wollen wir unser Scherflein dsazu beitragen, dass Nazis unter Jugendlichen keine Chance haben. Wir wollen dabei die in der Jugendbildung beliebte Methode des „Empowerments“ nutzen. Sie steht in krassem Kontrast zu der vielerorts nachwievor praktizierten Methode der sogenannten „akzeptierenden Jugendarbeit“. Es geht nicht darum, Jugendlichen, die bereits im Dunstkreis rechter Gruppen oder Subkulturen abgedriftet sind neue Perspektiven aufzuweisen. Vielmehr konzentriert sich das „Empowerment“ darauf „nicht-rechte, menschenrechtsorientierte“ Jugendliche zu unterstützen und zu . Auf diese Weise soll langfristig wieder eine positive Kultur die Oberhand gewinnen. Im Grunde also so ziehmlich genau das, was kleine jugend-Antifagruppen seit den 80er Jahren machen. Und noch dazu kommt diese Stärkung nicht von „Außen“, sondern wird selbstorganisiert! Nur nennt man das eben nicht Stiftungsantragskomaptibel „Empowerment“, sondern antifaschistische „Solidarität“!

Wie funktioniert Politische Kunst… und wie eben auch nicht?

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Julia bei ihrem Input am Meistersaal“. Hier befand sich seit den 20er Jahren der legendäre Malik-Verlag.

Am 26.07.2015 fand im Rahmen des politischen Bildungsprojekts „Zeichne, was Du siehst!“ ein Stadtrundgang statt. Gemeinsam begaben wir uns an den historischen Orten auf die Spuren des Künstlers John Heartfield um zu verstehen wie er seine Welt sah: Das Berlin der 20er und frühen 30er Jahre und den aufkommenden Faschismus. Wie hat er diese Eindrücke verarbeitet und seine Überzeugungen in seiner Kunst zum Ausdruck gebracht?