Comic Corner, 17.07.2015 um 20:00 Uhr

Am Freitag, Rote Figur kleinerden 17.07.2015 um 20:00 Uhr findet eine „Comic Corner“ im Infoladen, Weisestraße 52 (Berlin) statt. Alle Comicinteressieten und autodidaktischen ZeichnerInnen sind herzlich eingeladen eigene Zeichnungen und Comics mitzubringen. Vorab angekündigt sind für diese mal:

Stefan, der vor Jahren versucht hat von Illustrationen zu leben, jetzt mit Informatik seinen lebensunterhaöt verdient und unser Projekt zum anlass nimmt nach langer Zeit mal wieder was von seinen Zeichnungen zu zeigen. Eugen, der die Story und den Text einer 60 seitigen Sience Fiction Dystopie geschireben hat. Die Graphic Novel wurde bis dato nicht veröffentlich. Unser Treffen wäre sozusagen eine „Sneak Peek“.

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Wettbewerb politisches Plakat

Plakat Klaus Staeck Deutsche Arbeiter,1972

„Der Heidelberger Grafikdesigner Götz Gramlich  initiierte zusammen mit Marcello Lucas einen Plakatwettbewerb, der dafür sorgt, dass die Motive junger wie etablierter Gestalterinnen und Gestalter aus aller Welt an ihren vorgesehenen Ort kommen: Nämlich als Plakat auf die Straße und in den öffentlichen Raum.“(http://www.adk.de/de/aktuell/pressemitteilungen/archiv.htm?we_objectID=31775)

Eine internationale Jury wählt jährlich die 30 aussagekräftigsten Motive aus, die anschließend produziert und präsentiert werden. Die internationalen Arbeiten nehmen unter anderem Stellung zu Umweltverschmutzung, Krieg, Ausbeutung und Verletzung von Menschenrechten – Bilder jenseits der alltäglichen Konsumwerbewelt. In dem aktuellen Wettbewerb wurden 1475 Entwürfe aus 52 Ländern eingereicht.

ach, DAS ist ja modern!

Kunst als app

Hallo Ihr, ich mache mir ja immernoch Gedanken darüber, wie wir unser „Projekt“ am Ende „präsentieren“ könnten. Eine Kunst App, wäre natürlich auch nich so aufwändig und auch „was für junge Leute“! … [gez. Julia, 32 – Multiplikatorin]

Comic-Wandkalender?

Hallo an alle Interessierten,

Comic Kalenderich für meinen Teil fänds ja schön, wenn wir “das Projekt” mit einem Ergebnis abschließen könnten. Sei es nun eine Ausstellung, ein gemeinsames ComicZine oder was anderes. Und weil wir ja nur 5 Monate Zeit haben, dachte ich, dass wir es ja vielleicht der Monde Diplomatique gleichtun und einen Comic- Wandkalender produzieren könnten. Das ist zwar nicht besonders originell, aber schneller gemacht als ein Heft oder gar eine Abschlussausstellung im Gordon.

Grüße

Julia

агитации и пропаганды

Rückseite 3 - AgitpropAls Agitprop (teils auch Agiprop) bezeichnet man eine Kunstform (z.B. verstecktes Theater, Plakatkunst oder eben Comics…) die es sich zum Ziel gesetzt hat ein kritisches und politisches (Klassen-)Bewusstsein bei den RezepientInnen zu wecken oder zu stärken. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Agitation und Propaganda zusammen. Im Staatsapparat der UdSSR gab es eine Abteilung mit gleichlautendem Namen: отдел агитации и пропаганды (otdel agitazii i propagandy, Abteilung für Agitation und Propaganda, 1920 in Sowjetrussland auf allen Ebenen der bolschewistischen Partei etabliert). Schon für Lenin war dieser Modus der politischen Ansprache von großer Bedeutung.

Während der Begriff über viele Jahre mit der Betonung auf Propaganda (= großangelegte Verbreitung von „Unwahrheiten“) in pejorativer Absicht verwendet wurde, kann man ab den 68er Jahren verstärkt eine „Rückaneignung“ des Begriffs durch junge Künstler und Künstlerinnen beobachten. Politisch engagierte Schauspielerinnen und Malerinnen verwenden ihn, zumeist mit ironischer Note, um sich der Frage des Verhältnisses von Kunst und Politik anzunähern und der Jahrzehntelang anhaltenden tendenziellen Entpolitisierung des Kunstbetriebs etwas entgegen zu setzen.